Service & Tipps

Lerntipps

Aus eigener Erfahrung und aus Erfahrung unserer Kunden, können wir sagen, dass man in der Praxis ca. 30-60 Minuten benötigt, um mit dem elektrischem Einrad RollingBull fahren zu können. Danach ist es wie bei allem neu Erlerntem, Übung macht den Meister. Mit dem RollingBull lernen Sie den Umgang und das Fahren schneller als wie bei Rollern, Skateboards, Skiern oder Schlittschuhen. Das Besondere ist, dass der RollingBull eine echte Bremse hat, im Gegensatz zu den anderen Fahrgeräten.

Lernen

Mit dem vorhandenen Auto-Balancierungssystem im RollingBull müssen Sie lediglich die seitliche Balance finden, vergleichbar mit dem Fahrrad. Am Anfang kann es stören keinen Lenker in der Hand zu haben, doch nach den ersten Fahrversuchen haben Sie schon kein Interesse mehr etwas in der Hand halten zu wollen. Wir empfehlen Ihnen vorerst während der Lernphase Schutzpolster für Knie-, Ellbogen und Schienbeine und einen Helm zu tragen. Zu Beginn hilft es sich an einer Person oder an einer Wand oder Zaun oder Stange sich festzuhalten.

  • Um das Gefühl für den RollingBull zu bekommen, üben Sie die ersten 10 Minuten mit den zwei im Lieferumfang enthaltenen Hilfsrollen, welche an den Fußplatten montiert werden.
  • Anfangs den Kollisionsschutz um den RollingBull mit dem Klebeband fixieren, später wenn Sie sicher sind, können Sie den Kollisionsschutz lösen.
  • Ziehe rutschfeste Schuhe und dickere Socken an, damit es nicht am Knöchel drückt, wenn Sie dann geübter sind, werden Sie merken, dass Sie die Fußknöchel gar nicht so sehr nach Innen herandrücken müssen.
  • Wenn Sie Skiefahrer sind, dann kennen Sie bestimmt den Parallelschwung, mit diesem Gefühl hilft es das Fahren schneller zu erlernen.
  • Bei längeren Fahrten entsteht ein Druck auf den Füssen, Sie können hierbei gut entlasten, wenn Sie die Fusstellung ganz leicht ändern.
  • RollingBull ist für jede Altersklasse möglich, unsere Kunden sind 8 – 75 Jahre alt.

Der Start

  • Klappen Sie beide Fußplatten herunter.
  • Setzen Sie einen beliebigen Fuß gut positioniert auf den RollingBull.
  • Mit der Spitze des zweiten Fußes, halten Sie den RollingBull senkrecht zum Boden und auf gerader Strecke; für diesen letzten Vorgang lassen Sie sich leicht nach vorne neigen, damit Sie eine entsprechende Balance finden.
  • Sie müssen nun Ihre Schultern leicht drehen und mit dem Kopf in die Richtung schauen, wo Sie hinfahren möchten.
  • Nach und nach werden Sie in der Lage sein immer längere Strecken und bessere Kurven zu fahren.

Die Beschleunigung / Verzögerung fühlen

  • Starten Sie an einer Stange oder einem Zaun, um sich besser halten zu können.
  • Setzen Sie Ihren Fuß in die Mitte der Fuß-Plattform (jeder Fuß sollte auf der gesamten Plattform in der gleichen Weise bleiben).
  • Beugen Sie Ihr Bein, um die Wade an die Spitze des roten Polsters zu lehnen.
  • Legen Sie Ihren zweiten Fuß auf den RollingBull.
  • Drücken Sie mit Ihren Waden das rote Polster, um den RollingBull nicht unter den Füßen zu verlieren.
  • Stellen Sie sich gerade hin, stehen Sie entspannt, beugen Sie die Beine leicht und schauen Sie geradeaus.
  • Machen Sie abwechselnde Bewegungen nach vorne und hinten durch leichtes Kippen Ihres ganzen Körpers.
  • Legen Sie den zweiten Fuß auf das Einrad
  • Lassen Sie sich nach vorne kippen – schauen Sie noch immer geradeaus.
  • Versuchen Sie eine Wand oder eine Rampe ein paar Meter vor Ihnen zu erreichen.
  • Wenn Sie aufhören möchten, neigen Sie Ihren Körper nach hinten, um die Bremse auszulösen.
  • Wenn Sie auf dem Weg umkippen, starten Sie erneut.
  • Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals.
  • Nach und nach werden Sie in der Lage sein, 1 Meter, 2 Meter, 4 Meter, 8 Meter…, ohne dabei den Fuß auf den Boden zu haben, zu fahren.

Nach dem Üben mit RollingBull werden Sie in der Lage sein, ideal zu fahren, sich perfekt drehen zu können und Slalom zu fahren. (wir empfehlen 1 Stunde pro Tag)

Übungsvariante mit Partner:

Nach unseren Erfahrungen kann man RollingBull am besten Erlernen, wenn eine zweite Person am Arm oder an der Hand festhält und nebenher mitgeht oder mitläuft. So kann bei der Balance sehr gut unterstützt werden. Es ist vergleichbar mit Kleinkindern die das Fahrradfahren erlernen. Hier laufen die Eltern solange nebenher, bis das Kind eine stabile und sichere Fahrweise erlangt hat.