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Elektroroller - die wichtigsten Informationen

Elektroroller (mit Straßenzulassung) gibt es in vielfältigen Ausführungen. Hier wollen wir näher auf die verschiedenen Elektroroller eingehen. Wir erklären die Führerscheinsituation, stellen einige Hersteller und deren Modelle vor, und geben Auskunft über die Eignung der Elektroroller für verschiedene Situationen.

 

Führerschein:

Alle von uns angebotenen Elektroroller der Kategorie "E-Scooter mit StVZ" sind europaweit im Rahmen der StVZO zugelassen. In Deutschland sind diese Fahrzeuge weitestgehend führerscheinpflichtig. 

Ausgenommen von der Führerscheinpflicht sind sind Elektroroller mit einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h ("Mofas"). Personen, die vor dem Jahr 1965 geboren sind, können diese Fahrzeuge bedenkenlos fahren. Jüngere Verkehrsteilnehmer (ab 15 Jahren) benötigen lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung. 

Elektroroller mit einer bauartbedingten Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h und einer maximalen Nenndauerleistung von 4 kW dürfen mit dem Autoführerschein der Klasse B oder dem Führerschein der Klasse AM (ab 16 Jahren) gefahren werden. Die Führerscheine der Klassen A1, A2 und A beinhalten diese Fahrerlaubnis. 

Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und einer Leistung von maximal 11 kW benötigen den Führerschein der Klasse A1. Personen, die vor dem 01.04.1980 ihren PKW-Führerschein erworben haben, benötigen für diese Art Roller keinen zusätzlichen Führerschein. Der A1 Führerschein darf bereits ab 16 Jahren gemacht werden. 

Bei dreirädrigen Fahrzeugen, wie z.b. dem Doohan iTank oder dem Silence S03 gelten andere Regelungen. Dreirädrige Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, einer Nenndauerleistung von max. 4 kW und einer max. Leermasse von 270 kg dürfen bereits mit der Führerscheinklasse AM geführt werden. Dreirädrige Fahrzeuge mit einer max. Leistung bis 15 kW benötigen die Führerscheinklasse A1. Mit dem PKW-Führerschein der Klasse B dürfen dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Motorleistung von mehr als 15 kW gefahren werden, sofern der Inhaber der Fahrerlaubnis min. 21 Jahre alt ist (diese Regelung gilt nur in Deutschland).

 

Hersteller & Modelle:

An dieser Stelle möchten wir euch einmal die beliebtesten Hersteller und deren Elektroroller vorstellen, die wir in unserem Shop anbieten.

Die Marke SXT Scooters steht seit 2011 für die Produktion hochwertiger und innovativer Fahrzeuge im Bereich der E-Mobility. Über die Jahre hinweg hat der deutsche Hersteller, mit Sitz in Rheinfelden, sich zu einem der Branchenführer im Bereich der Elektromobilität entwickelt. Aus einem Portfolio von mehr als 20 Modellen lassen sich Scooter für alle Bedürfnisse finden.

Mit den Modellen Raptor V3Gekko V3 & dem SXT Z3 stehen hier drei Elektroroller in verschiedenen Preisklassen zur Verfügung. Während die Modelle Raptor V3 und Z3 im Design eher an moderne Motorroller angelehnt sind, dürfte der Gekko V3 die Herzen der Retro-Fans höher schlagen lassen. Alles diese Modelle sind sowohl in einer 45 km/h-, als auch in einer 25 km/h-Version verfügbar. Wer es gerne etwas schneller mag, dem darf der SXT Sonix nahegelegt werden. Der Elektroroller der Klasse L3e schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, bei einer Reichweite von 100 km. 

Mit guten technischen Werten und einem ansprechenden Design, hat sich vor allem das Modell Z3 als äußerst beliebt herausgestellt. 


 

 

 

 

 

 

 

NIU

NIU ist das weltweit führende Unternehmen für intelligente Elektroroller. Mit dem Ziel den globalen Stadtverkehr langfristig zu verändern, werden innovative Technologien und erstklassiges Design verbunden, um einen neuen Standard für die persönliche Mobilität zu erschaffen. Seit der Produkteinführung 2014 hat sich NIU zu einer globalen Marke mit über 500.000 Fahrern entwickelt. Weltweit verkauft NIU heute Roller in mehr als 500 Verkaufsstellen in 27 Ländern.

 

Der NIU N1S ist der wohl meistverkaufteste Elektroroller weltweit. Mit seiner zuverlässigen Leistung und der intelligenten App-Anbindung sticht der Scooter heraus. Hochwertige Komponenten (z.B. BOSCH Motor) und ein herausragendes Desing sind entscheidende Faktoren für den Erfolg dieses Modells.

 

Desweiteren gibt es das Modell NIU M1 Pro, ein leichter Einsitzer, optimal für den Stadtverkehr. Basierend auf dem M1 erscheint im Februar 2019 das Modell NIU M+, ein kompakter Zweisitzer mit erhöhter Reichweite, auf Basis eines beliebten Designs.

Auf Basis des N1S erscheinen ebenfalls zwei weitere Modelle im Februar 2019. Zum einen der NIU N PRO, eine stärkere Version des N1S mit 3000W Motor und zwei 60V 35Ah Lithium-Ionen Akkus, begrenzt auf 45 km/h mit einer Reichweite von bis zu 100 km. Zum Anderen der NIU N-GT, eine Variante der Klasse L3e mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. 

Desweiteren gibt es mit dem NIU U einen äußerst leichten Elektroroller (45,2kg) mit minimalistischem Design.

 

 

 

 

 

 

 Super SOCO

SUPER SOCO stellt Elektroroller im Motorraddesign her. Neben der  sportlicheren Variante, das Modell SUPER SOCO TS, gibt es das Retro-Modell SUPER SOCO TC. Angelehnt am klassischen Design der 50er-Jahre Motorräder macht die SOCO TC äußerlich einiges her. Mit dem 3000W Motor ist die TC etwas stärker als das Modell TS (2400W). Beide Fahrzeuge punkten durch die Option einen zweiten Akku einzusetzten, wodurch eine Reichweite von bis zu 160 km möglich ist. 

 

 

Doohan

 

Wie schon zu Beginn des Artikels erwähnt, gibt es neben den zweirädrigen klassischen Rollern, auch dreirädrige Fahrzeuge in unserem Angebot. An dieser Stelle wollen wir einen Blick auf die Fahrzeuge der Firma Doohan werfen. 

Hier stehen zwei Modelle zur Auswahl, der Doohan iTango und der Doohan iTank. Während es den iTango in einer 25 km/h- und einer 45 km/h-Version gibt, bietet der iTank die Wahl zwischen 45 km/h und 70 km/h. Beide Modelle überzeugen aufgrund der goldenen Dreiecksstruktur durch stabiles Gleichgewicht, Agilität und fantastisches Fahrgefühl. Hochwertige Komponenten, wie z.B. der BOSCH Motor und die Lithium-Ionen Akkus von Panasonic bzw. LG machen diese Modelle zu besonders gelungenen Fahrzeugen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eignung:

 

Ingesamt lässt sich erkennen das eine große Auswahl hochqualitativer Elektroroller gibt. Mit einem Modell der Klasse L1e (max. 45 km/h) ist man in den meisten Situationen gut aufgehoben. Gerade durch die schnellere Beschleunigung eines Elektromotors lässt es sich gut mit anderen Verkehrsteilnehmern mithalten. Der Vorteil, dass diese Fahrzeuge bei Besitz eines PKW-Führerscheins keiner zusätzliche Fahrerlaubnis bedürfen, liegt klar auf der Hand. Wer z.B. kürzere Strecken pendeln muss und auf das Auto und den ÖPNV verzichten will, ist mit einem Elektroroller dieser Art optimal beraten. 

Wer im schnellen Stadtverkehr und auf Landstraßen besser mit dem Verkehr mitschwimmen will, dem sei ein Fahrzeug der Klasse L3e, nahegelegt, wie z.B. der NIU N GT. Wer schon einmal einen Roller mit 45 km/h gefahren ist, kennt das unsichere Gefühl, wenn man der langsamste Verkehrsteilnehmer ist. Mit einem schnelleren Roller ist das Geschichte. Auch in diesem Fall macht sich die schnelle Beschleunigung der Elektromotoren positiv bemerkbar. Einziger (kleiner) Nachteil: Sollte noch keine Fahrerlaubnis für diese Klasse vorliegen, so muss der Erhalt dieser erst einmal in Angriff genommen werden. 

 

 

Ausblick auf alternative E-Fahrzeuge:

Neben den vorgestellten Elektroroller, die klassischen Motorrollern ähneln, gibt es verschieden E-Fahrzeuge für diverse Anforderungen. 

Zum einen wäre da der K1 Plus, ein Fahrzeug mit einzigartigem Design, dass von den Leistungsdaten einem klassischen Mofa ähnelt. Mit 20 km/h (helmfrei) oder 25 km/h (helmpflichtig) erhältlich, lässt das nur 18kg schwere Leichtgewicht sich auf geringe Maße zusammenklappen, sodass der Mobilität keine Grenzen gesetzt sind. 

 

Zum Anderen gibt es Fahrzeuge, wie den SXT 500, den SXT 1000 oder die Modelle des Herstellers Revoluzzer. Diese klappbaren E-Scooter verfügen ebenso über eine Straßenzulassung und sind in 25 km/h- und 45 km/h-Versionen verfügbar. Wer einen kompakten Roller mit Straßenzulassung sucht, der auch mal im Auto oder Wohnmobil tranpsortiert werden soll, sollte auch einen Blick auf diese Modelle werfen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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